Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur beruht auf dem Grundgedanken, dass vom Ohr her der ganze Körper behandelt werden kann. In China wurde sie spätestens ab 100 v. Chr. angewandt. Wissenschaftlich erforscht wurde sie erst nach 1950, zunächst vom französischen Arzt Paul Nogier. Er ordnete die einzelnen Körperpartien bestimmten Stellen an der Ohrmuschel zu und entwickelte ein System von 108 Punkten, die gestochen werden.

Bei der Ohrakupunktur werden ausschließlich Punkte am Ohr behandelt.

Die Ohrakupunktur gehört (noch) nicht zu dem in der Medizin allgemein anerkannten Standard und ist in seiner Wirksamkeit bzw. Zuverlässigkeit (noch) nicht hinreichend gesichert und anerkannt.

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