Schmerztherapie
In Deutschland leiden viele Millionen Menschen an akuten und chronischen Schmerzen.
Akute Schmerzen sind als Warnsignal oder Hinweis auf eine zugrundeliegende Erkrankung zu verstehen, bei der nicht nur der Körper, sondern auch die Psyche betrachtet werden muss.
Chronische Schmerzen sind lang anhaltende Schmerzzustände, die auch von akuten Komponenten geprägt sein können.
Beispiele sind Migräne, Kopf- und Rückenschmerzen, Clusterkopfschmerz, Neuralgien, Trigeminusneuralgie, Phantomschmerzen, Gelenkschmerzen, Zyklusbeschwerden, Tinitus usw.
Vor Beginn der Therapie ist eine ausführliche Anamnese erforderlich, in der Vorerkrankungen, bisherige Therapien, erhobene Befunde, Reize und Situationen, die schmerzverstärkend oder schmerzreduzierend sind, sowie Art und Dauer der Schmerzen und die Lebensumstände berücksichtigt werden. Für die Erstuntersuchung sind 1-2 Stunden erforderlich, in der auch die verschiedenen Therapiemöglichkeiten ausführlich besprochen werden.
Die beworbene Schmerztherapie gehört (noch) nicht zu dem in der Medizin allgemein anerkannten Standard und ist in seiner Wirksamkeit bzw. Zuverlässigkeit (noch) nicht hinreichend gesichert und anerkannt.




